Die Reise eines Rugbyballs von Jakarta nach Heidelberg

Anlässlich der Asian Games 2018 – nach den Olympischen Spielen das zweitgrößte Sportevent weltweit – reisten der Geschäftsführer der F+U Hans-Dieter Sauer und der Schulleiter der HPC Grundschule Gerd Ortlieb im September nach Jakarta, Indonesien.

Das klare Ziel: Die Festigung und Ausweitung internationaler Kontakte, die Weiterentwicklung internationaler Bildungskonzepte sowie Werbung für das praxisnahe deutsche Modell dualer Aus­bildung. Dass dieses Modell im Ausland immer mehr an Interesse gewinnt, betont auch die Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Margret Wintermantel: „Der Theorie-Praxis-Bezug ist ein Erfolgsmodell wegen der Anwendungsorientierung und der Nähe zur Wirtschaft“. Und weiter: „Wir wollen hier Strategien zur Internationalisierung gezielt unterstützen. Nachfragen kommen aus Afrika, Vietnam, Indonesien, Mexico und Brasilien.“

Persönlicher Empfang bei Sheikh Ahmed al Fahad al Sabah (Präsident der OCA)

Hinton Gregory John überreicht den Rugbyball.

Neben Meetings und persönlichen Empfängen – u. a. mit dem Präsidenten des Olympic Council Asia (OCA) Sheikh Ahmed al Fahad al Sabah aus Kuwait – standen in Jakarta die Betonung schulisch-sportbezogener Konzepte und insbesondere der weiter zu entwickelnde Studiengang Sportmanagement auf der Agenda. Als besonderes Highlight wurde der F+U ein Rugbyball der diesjährigen Asian Games geschenkt.

So trat der Ball seine Reise nach Deutschland an. Falls Sie sich fragen, wie man einen Rugbyball im Flugzeug transportiert: Man lässt die Luft entweichen, bis er ganz leer ist und befüllt ihn am Zielort wieder. In diesem Fall mit Heidelberger Luft!

Im Anschluss hieß es, den richtigen Aufbewahrungsort für dieses Geschenk zu finden. Dabei ist die F+U schnell fündig geworden:

Der Rugbyball, der auf Reisen ging.

Übergabe des Rugbyballs an Georg Setzer und Walter Gebhardt.

Dieser besondere, weit gereiste Ball wurde am 27.10.2018 dem Deutschen Rugby-Sportmuseum im Neuenheimer Feld in Heidelberg gespendet. Dort reiht er sich ein in die Welt des Rugbyspiels und kann seitdem mit anderen historischen Exponaten wie der Gründungsflagge des DRV aus dem Jahr 1900 besichtigt werden.