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Entlastung für Ärzte, Aufstiegschancen für Fachkräfte durch den Physician Assistant: ISBA bietet neues berufsintegrierendes Bachelorstudium für Fachkräfte aus allen Gesundheitsberufen in Heidelberg an

Gesundheits- und Krankheitspfleger, Ergo- und Physiotherapeuten, MFAs und MTAs sowie weitere ausgebildete Gesundheitsfachkräfte können sich ab sofort an der Internationalen Studien- und Berufsakademie ISBA gGmbH in Heidelberg zum „Physician Assistant“ weiterqualifizieren.

Das berufsintegrierende Bachelorstudium* ermöglicht es ihnen, innerhalb von sechs Semestern neben ihrer eigentlichen Arbeit den Bachelor of Science zu absolvieren. Studienstart ist im Oktober 2020.

Das Studium an der ISBA in Heidelberg bietet den Einstieg in eine neue Karriere für Fachkräfte aller Gesundheitsberufe. Sie können ihr Aufgabenspektrum um ein Vielfaches erweitern, sich neue Karrierechancen eröffnen und sich so einen finanziellen Aufstieg ermöglichen.

„Physician Assistants finden ein sehr vielfältiges Aufgabengebiet in unterschiedlichen Fachabteilungen einer Klinik, in Arztpraxen oder Gesundheitszentren vor und arbeiten weitgehend eigenständig – aber immer auf Weisung und unter Kontrolle des Arztes. Sie können den Arzt nicht ersetzen, ihn aber unterstützen und entlasten“, erklärt Dr. med. Herbert Zeuner, wissenschaftlicher Leiter der ISBA am Studienort Heidelberg.

„Der Physician Assistant fungiert als Bindeglied zwischen Ärzten und Patienten. Er leistet einen Beitrag dazu, dass die gute medizinische Patientenversorgung aufrechterhalten werden kann. Durch die Attraktivität dieses Berufes soll dem medizinischen Fachkräfte­mangel entgegengewirkt werden“, so Zeuner weiter.

Die Studiengangsschwerpunkte an der ISBA orientieren sich an denen des Medizinstudiums sowie am Curriculum der Bundesärztekammer. In sechs Semestern werden die Studierenden in Heidelberg in den relevanten medizinischen Fächern unterrichtet, beispielsweise in der Inneren Medizin, der Chirurgie oder der Allgemeinmedizin. Ferner werden sie in der Anamnese, in Gesprächs- und Untersuchungstechniken, der OP-Assistenz, in Notfallmedizin und Pharmakologie ausgebildet. Sie beenden den Studiengang „Physician Assistant“ mit dem Abschluss Bachelor of Science (180 Credit Points). Dadurch können die Absolvent*innen vom Arzt delegierte Aufgaben in der Patientenversorgung übernehmen und körperliche Untersuchungen sowie diagnostische Maß­nahmen bis hin zu kleineren operativen Eingriffen selbst durchführen und bei größeren Operationen assistieren.

Charakteristisch für den ISBA-Studiengang zum Physician Assistant ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Die Studierenden können während des Studiums weiter ihrer Arbeit nachgehen und fallen somit am Arbeitsplatz nicht aus. Zu Beginn werden die Studierenden der verschiedenen Berufsgruppen auf einen einheitlichen medizinischen Kenntnisstand gebracht. Bei Bedarf werden optionale, studiumsvorbereitende Module angeboten.

Für die Zulassung ist eine abgeschlossene Aus­bildung in einem nichtärztlichen Medizinalfachberuf wie z.B. Altenpfleger*in, Ergotherapeut*in, Gesundheits- und Krankenpfleger*in, Medizinische*r Fachangestellte*r (MFA), Medizinisch-technische*r Assistent*in (MTA), Physiotherapeut*in oder Notfallsanitäter*in erforderlich, ebenso wie eine mindestens einjährige hauptberufliche Tätigkeit in dem gelernten oder einem verwandten Beruf.

 

Weitere Informationen zur Zulassung, zu den Inhalten und der Organisation des berufsintegrierenden Studiums finden Interessierte online unter www.isba-studium.de/.


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Christina Horn

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