Europasekretär*in

Europasekretäre*innen bilden die Schnittstelle zu den deutschlandweit und international tätigen Unternehmen der unterschiedlichsten Wirtschaftsbereiche, z.B. für Produktions-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen, oder auch für internationale Unternehmen und Behörden mit Auslandskontakten.

Sie erledigen Geschäftskorrespondenzen und Übersetzungen in mehreren Sprachen, verfügen über Fingerspitzengefühl im Umgang mit anderen Kulturen und telefonieren mit Kunden im Ausland. Die Fremdsprachenkompetenzen der Europasekretäre*innen werden durch administrative und organisatorische Fähigkeiten ergänzt und machen sie zu einem Allroundtalent im Büroalltag. Sie bereiten Präsentationen vor, organisieren Konferenzen und Geschäftsreisen.

Die Aus­bildung auf einen Blick

Aus­bildungsbeginn
Jährlich im März und im September

Ort
Heidelberg

Staatlich anerkannt
Englisch + Französisch + Spanisch

Unterrichtsfächer

  • Fremdsprachen (ca. 50% des Unterrichts)
  • Wirtschaft (BWL, Handelsrecht, Außenhandel, Marketing, Rechnungswesen)
  • Handelskorrespondenz
  • Schreibtechnik
  • Büroorganisation
  • IT (MS Word, Excel, Powerpoint)
  • Bewerbungstraining
  • Übersetzungstraining
  • Sozialkunde
  • Landeskunde

Nächste Starttermine
Aus­bildungsbeginn 2019: 09.09.2019
Aus­bildungsbeginn 2020: 07.09.2020

Aus­bildungsförderung

  • BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz)
  • Bildungskredit
  • Ratenzahlung
  • Kindergeld

Zulassungs­voraussetzungen

  • Englisch (Sprachniveau B1, mittlere Kenntnisse)
  • mittlerer Bildungsabschluss (für die staatliche Prüfung)
  • Deutsch als Fremdsprache (Sprachniveau C1 )

Schnuppertag

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Häufig gestellte Fragen

Welche Voraussetzungen muss ich für die Aus­bildung zum*r Europasekretär*in mitbringen?

Sie sollten Freude am Erlernen von Fremdsprachen und Interesse an wirtschaftlichen Themen mitbringen. Zusätzlich interessieren Sie sich für andere Kulturen, haben Freude am Umgang mit Menschen in einem internationalen Umfeld und können sich selbst motivieren und organisieren.

Um die Aus­bildung zum*r Europasekretär*in aufzunehmen müssen Sie gute Englischkenntnisse (B1 Niveau) nachweisen. Grundsätzlich ist eine befriedigende Note im Abiturzeugnis und eine gute Note im Zeugnis der Mittleren Reife hierfür ohne zusätzlichen Sprachnachweis ausreichend. Ferner sind als Sprachnachweis alle international anerkannten Sprachzertifikate (TOEFL, TOEIC, TELC) gültig.

Diese Zertifikate können auch an unserer Sprachschule erworben werden. Bitte beachten Sie, dass wir nur Sprachnachweise akzeptieren, die nicht älter als 2 Jahre sind. Dies gilt auch für den Nachweis der Englischkenntnisse anhand Ihrer Schulzeugnisse, d.h. wenn das Zeugnis bei Aus­bildungsstart nicht älter als zwei Jahre ist, ist der Nachweis ausreichend.

Vorkenntnisse in Französisch und Spanisch sind nicht erforderlich, aber von Vorteil.

Welche Inhalte werden innerhalb der Aus­bildung zum*r Europasekretär*in gelehrt?

Sie werden intensiv in der internationalen Handelskorrespondenz, in mündlicher Kommunikation und in Übersetzungstechniken geschult. Dabei werden Sie von erfahrenen und engagierten muttersprachlichen Dozenten unterrichtet.

Landeskundliche Kenntnisse sind ein weiterer Schwerpunkt, da nur mit umfangreichen Kenntnissen der Kultur, Politik, Geografie und Mentalität des jeweiligen Landes, eine sinngemäße Übersetzung möglich ist.

Im Fach EDV werden die gängigen Anwendungsprogramme wie MS-Office und das Verfassen von geschäftlichen Korrespondenzen gelehrt. Im Fach Büroorganisation bereiten die Dozenten auf den vielfältigen Ablauf im Büro vor. Die Vermittlung der Grundlagen der Betriebs­wirtschaft, des Außenhandels und des Marketings runden die Aus­bildung zum*r Europasekretär*in ab.

Wie lange dauert die Aus­bildung?

Die Aus­bildung dauert vier Semester (zwei Jahre) und beinhaltet die Sprachkonstellation Englisch, Französisch und Spanisch.

Sie wird komplementiert durch die Module BWL, Marketing, Rechnungswesen, Außenhandel, Landeskunde, Handelskorrespondenz, EDV, Schreibtechnik, Büroorganisation und Sozialkunde.

Welchen Abschluss erhalte ich nach der Aus­bildung zum*r Europasekretär*in?

Variante 1: Geprüfte*r Europasekretär*in (IHK): die Prüfung wird vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) abgelegt.

Variante 2: staatlich anerkannte*r Europasekretär*in: die Prüfung wird in unserem Haus vor einer staatlichen Prüfungskommission abgelegt.

Kann ich einen Bildungsgutschein für die Aus­bildung zum*r Europasekretär*in verwenden?

Nein. Bildungsgutscheine können nicht verwendet werden.

Worin unterscheiden sich die Aus­bildungsgänge zum*r Fremdsprachenkorrespondent*in, zum*r Europasekretär*in und zum*r Welthandelskorrespondent*in voneinander?

Im Wesentlichen sind sich diese verschiedenen Aus­bildungsgänge sehr ähnlich; alle beinhalten in ihrem Lehrprogramm eine Kombination aus Sprachunterricht mit Landeskunde, Übersetzungstraining, Handelskorrespondenz und Unterricht in kaufmännischen Fächern wie BWL, Schreibtechnik, Büroorganisation und EDV.

Der einzige Unterschied zwischen ihnen ist jedoch ein wichtiger: die Anzahl und Kombinationsmöglichkeit der einzelnen Fremdsprachen sowie die Prüfungsfächer.

Angehende Fremdsprachenkorrespondenten*innen haben die Wahl zwischen einer ein-, zwei- oder dreisprachigen Aus­bildung. Englisch ist für all diese Aus­bildungsgänge obligatorisch; ansonsten können die Schüler aus allen von der F+U angebotenen Sprachen wählen.

Dagegen ist die Berufsbezeichnung Europasekretär*in geschützt und darf ausschließlich im Zusammenhang mit der Sprachkombination Englisch-Spanisch-Französisch verwendet werden; außerdem erfordert die Abschlussprüfung in Schreibtechnik eine gewisse Anzahl an Anschlägen.

Die Aus­bildung zum*r Welthandelskorrespondent*in ist eine Erweiterung des*r Europasekretär*in: Zusätzlich zu den drei obligatorischen Fremdsprachen wird noch eine weitere Fremdsprache aus dem Angebot der F+U gewählt.

Je nach Anzahl der Fremdsprachen variieren natürlich die Anzahl der Wochenstunden und die Länge der Aus­bildung: Einsprachige Fremdsprachenkorrespondenten lernen 1 Jahr, zweisprachige, sofern eine Kombination aus Englisch und Spanisch oder Französisch vorliegt, 1,5 Jahre. Alle anderen Kombinationen sowie die Aus­bildungsgänge zum*r Europasekretär*in und zum*r Welthandelskorrespondent*-in haben eine 2-jährige Aus­bildungszeit. Außerdem unterscheiden sich die Prüfungsfächer: Fremdsprachenkorrespondenten*innen werden in ihren Fremdsprachen sowie in Büroorganisation, Europasekretäre*innen und damit auch Welthandelskorrespondenten*innen zusätzlich dazu in Wirtschaft und Schreibtechnik geprüft.

Ein weiterer Unterschied besteht in der Verfügbarkeit verschiedener Abschlüsse und Prüfungen für die verschiedenen Sprachen. So liegt zurzeit für Englisch, Spanisch, Französisch, Japanisch, Chinesisch und Russisch eine staatliche Anerkennung vor. Zudem können Englisch, Spanisch und Französisch sowie Italienisch und Polnisch von der IHK geprüft werden. Für alle angebotenen Sprachen kann ein Zertifikat der F+U Academy of Languages erworben werden. Als internationales Prüfungszentrum für Fremdsprachen bietet die F+U außerdem zahlreiche weitere Sprachtests an; beispielsweise ist für Russisch die TRKI-Prüfung, für Chinesisch die HSK-Prüfung und für Japanisch die JLPT-Prüfung zu empfehlen.

Ein weiterer Unterschied zwischen den Fremdsprachen liegt im Anspruch auf BAföG, der ebenfalls nur für die staatlich anerkannten Sprachen besteht.

Kontakt & Anmeldung zur Aus­bildung Europasekretär*in

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